Abfall

[GRI 303-1]

Mit Einführung der novellierten Gewerbeabfallverordnung Mitte des Jahres 2017 hat sich die von der BSAG registrierten Abfallmenge deutlich erhöht. Insbesondere die Bau- und Abbruchabfälle, die bei den jährlich stattfindenden Gleisersatzbaumaßnahmen anfallen, erhöhten die erfasste Abfallmenge drastisch. In der Vergangenheit wurden beispielsweise Betonaufbrüche oder Asphalt in den Besitz des beauftragten Bauunternehmens überführt, das dann für die sachgerechte Entsorgung zuständig war. Dies ist nun nicht mehr möglich. Die BSAG hat daher Prozesse festgelegt, um diese Abfallmengen im eigenen Erfassungssystem zu dokumentieren. Informationsveranstaltungen und Schulungen der betroffenen Bereiche stellten die Umsetzung der Anforderungen sicher.

Allein die in der Gewerbeabfallverordnung spezifizierten Bau- und Abbruchabfälle machten 2018 ein Gewicht von rund 5.000 Tonnen aus. Größte Fraktion sind Gemische aus Beton, Bauschutt und Boden.

Abfallbilanz

Kontrollen des Senators für Bau, Umwelt und Verkehr aus dem Bereich Abfallüberwachung zur Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung im Jahr 2018 und zu Beginn des Jahres 2019 ergaben hinsichtlich der Organisation keine Mängel und hinsichtlich der Dokumentation geringe Mängel. Insbesondere der Informations- und Belegfluss zwischen Bauunternehmen, Transporteur, Verwertungsanlage und BSAG muss weiter verbessert werden.

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