Ökologisch
Unterwegs

Umweltbewusstes Handeln

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Mit unseren Mobilitätsangeboten schonen wir die Umwelt und setzen damit ein Zeichen für mehr Lebensqualität in Bremen und umzu. Unsere Umwelt- und Klimaschutzstrategie sieht vor, die Emissionen weiter zu reduzieren – daran arbeiten wir Tag für Tag.

Energie

Seit dem Jahr 2010 bezieht die BSAG zertifizierten Ökostrom sowohl für Fahrzeuge als auch für alle Standorte, sodass wir in…

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Emissionen

Die CO₂-Emissionen der BSAG verringerten sich im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent. Ursache dafür ist…

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Abfall

Mit Einführung der novellierten Gewerbeabfallverordnung Mitte des Jahres 2017 hat sich die von der BSAG registrierten…

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Wasser

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Weitere Kennzahlen

Die Daten sind sorgfältig und nach bestem Wissen zusammengestellt. Dennoch kommt es gelegentlich vor, dass sich…

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Der Umweltschutz hat bei der BSAG seit jeher eine große Bedeutung. Durch unsere Verkehrsleistungen tragen wir dazu bei, die Mobilität für unsere Bürgerinnen und Bürger umweltfreundlich zu gestalten und einen fließenden Verkehr bei geringstmöglichen Belastungen sicherzustellen. Neben den Lärmemissionen spielt in den Städten auch die Belastung der Luftqualität durch die Stickoxid- und Partikelemissionen von (Diesel-)Pkws eine Rolle. Der Umweltvorteil des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gegenüber dem motorisierten Individualverkehr ist vielfach belegt, unter anderem in Veröffentlichungen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. Deshalb ist es erklärtes Ziel der BSAG, immer mehr Kunden von den Vorteilen des ÖPNV zu überzeugen, um eine umweltfreundliche Alternative zu bieten.

Die BSAG betreibt darüber hinaus eine Vielzahl von Gebäuden, die ganz unterschiedlichen Zwecken dienen. Dazu gehören Verwaltungsgebäude und Werkstätten ebenso wie Kundencenter, Rechencenter, Gleichrichterwerke, Pausenräume und Toilettenanlagen. Beim Betrieb von über 66.000 Quadratmeter Nutzfläche werden Heizenergie und elektrischer Strom benötigt, Abfälle müssen entsorgt und Lärm von Standorten muss vermieden werden.

Und auch Baumaßnahmen, insbesondere im Gleisbau, haben in unterschiedlicher Form Auswirkungen auf die Umwelt – in Form von Lärm, Emissionen oder durch den Baustellenverkehr. Gleisersatzbaumaßnahmen wurden 2018 in der Landwehrstraße, kleinen Kirchbachstraße und Falkenstraße durchgeführt. Darüber hinaus wurden zwei Gleichrichterwerke erneuert und die Werkstattanpassungen am Flughafendamm und in der Neuen Vahr vorangetrieben. Selbstverständlich versuchen wir, die negativen Auswirkungen von Bautätigkeiten so gering wie möglich zu halten. Je nach Art und Stadium der Baumaßnahme sind hierfür die Center Infrastruktur, Verkehrsplanung und Betrieb zuständig. Auf Basis verschiedener gesetzlicher Vorgaben erstellen wir konkrete Dienstanweisungen, darunter auch Umweltauflagen, die Gewährung fairer Arbeitsbedingungen bei unseren Lieferanten, das Bodenmanagement im Vorfeld der Bauarbeiten sowie der Umgang mit Abfällen, etwa in Form von Wiederverwendung oder Verschrottung von Gleisen. Die vor Ort ausgebauten bzw. aufgebrochenen Materialien werden zu circa 90 Prozent recycelt.

Teil der Unternehmensstrategie ist die im Jahr 2005 beschlossene „Unternehmenspolitik für eine nachhaltige Entwicklung“. Sie beschreibt unseren Nachhaltigkeitsansatz als Anbieter einer ökologischen Alternative für eine sinnvolle Entwicklung der Verkehrsstruktur in der Region einerseits und als verantwortlicher Arbeitgeber im gesellschaftlichen Umfeld andererseits. Sie ist die Grundlage sowohl für unsere Umwelt- und Klimaschutzstrategie als auch für unsere Rolle als Arbeitgeber und gesellschaftlicher Akteur. Ein wichtiger rechtlicher Rahmen mit Auswirkungen auf die Umweltleistung ist der Öffentliche Dienstleistungsauftrag (ÖDLA), der für die Zeit von 2019 bis 2032 neu abgeschlossen wurde.

Die Umwelt- und Klimaschutzstrategie sah – festgelegt im ÖDLA, der bis Ende 2018 galt – unter anderem vor, dass unsere CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 15 Prozent (bezogen auf 2010) reduziert werden sollen. Zu diesem Ziel tragen sowohl unsere Fahrzeuge wie auch unsere Gebäude bei. In dem seit dem 1. Januar 2019 geltenden ÖDLA ist festgelegt, dass die BSAG im Jahr 2025 50 Prozent ihrer Betriebsleistungen klimaneutral erbringt. Damit verbunden ist die Absenkung der CO2-Emissionen um 15 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2013.

Das Controlling der Umweltauswirkungen erfolgt über unser Umweltmanagementsystem, das nach ISO 14001 zertifiziert und nach EMAS validiert ist. Die jährliche Umwelterklärung ist im Nachhaltigkeitsbericht integriert und gibt Auskunft über die Entwicklung wichtiger Umweltkennzahlen. Die BSAG strebt mit der Teilnahme am europäischen Umweltmanagementsystem EMAS an, ihre negativen Umweltauswirkungen kontinuierlich zu senken. Die Einhaltung von Vorgaben aus dem Baurecht, dem Abfallrecht oder dem Immissionsschutzrecht sind dabei Mindeststandards. Auslöser von Sanierungsmaßnahmen sind oftmals die Verbesserung von Sozialstandards in Verbindung mit Energiesparmaßnahmen, sodass ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen verbessert werden.

Stories

Wasser

Wasser wird jetzt automatisch sauber

Wenn man über den Hof der BSAG geht, ahnt man in der Regel nicht, dass sich unter den Füßen die Straßenbahn-eigene Abwasserreinigung verbirgt. Wir haben mal einen Blick unter die Erde geworfen.

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